DialogSTARK
Ein Dialogformat für den kommunalen Raum
Das Format unterstützt bei:
- Konflikten rund um kommunale Vorhaben
- Spannungen zwischen Verwaltung, Politik und Bürgerschaft
- Emotionalisierung und Polarisierung
Inhalt: Herausforderung | Format | Wirkung | Ansprechpartner
Herausforderung
Ein guter Umgang mit Konflikten ist wichtiger Bestandteil kommunalpolitischer Arbeit.
Kommunale Vorhaben geraten ins Stocken, wenn sie auf Widerstand in der Bürgerschaft stoßen: Fronten verhärten sich, Misstrauen wächst – besonders dann, wenn starke Emotionen im Spiel sind. Verantwortliche aus Verwaltung und Politik sind in konfliktgeladenen Situationen gefordert, mit allen Seiten im Gespräch zu bleiben.
Woran Dialog häufig scheitert
1. Es wird übereinander gesprochen – nicht miteinander.
2. Emotionen überlagern das Gespräch – ein sachlicher Austausch wird kaum noch möglich.
3. Überzeugungen, Werte und Weltbilder prallen aufeinander.
4. Einzelne Gruppen dominieren die Debatte und betreiben Spaltung.
Format
So funktioniert DialogSTARK
- Alle Stimmen werden gehört.
- Gefühle wie Angst oder Wut werden ernst genommen.
- Kritik ist möglich, Abwertung nicht.
- Ziel ist Verständigung, nicht Einigkeit. Niemand muss überzeugt werden.
Im Format DialogSTARK trifft die lokale Bürgerschaft auf Verantwortliche aus Verwaltung und Politik. Die Verantwortlichen sitzen vorne. Wer sprechen möchte, setzt sich ihnen gegenüber und bringt sein Anliegen vor. Die Moderation unterstützt darin, die jeweilige Position zu klären und emotionale und sachliche Aspekte zu entflechten.
Konfliktbearbeitung in 3 Schritten
Wir analysieren die Situation vor Ort, moderieren Dialoge und beraten zu nächsten Schritten und Lösungen.
„Der Moderation ist es gelungen, einen ruhigen und besonnenen Austausch zu ermöglichen. Einer sachlichen Auseinandersetzung zum Thema Windkraft wurde so der Boden bereitet.”
Dr.-Ing. Robert Pulz,
Bürgermeister Bad Belzig
Wirkung
Das bewirkt DialogSTARK
- Schafft einen sicheren Rahmen für herausfordernde Bürgerdialoge.
- Stärkt Anerkennung und Sichtbarkeit für unterschiedliche Perspektiven.
- Ermöglicht Begegnung trotz inhaltlicher Differenzen.
- Fördert Akzeptanz von politischen Entscheidungen und Prozessen.
Ansprechpartner
Interesse an einem kostenfreien Dialog in Ihrer Kommune? Sprechen Sie uns an.
Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt
Severin Caspari
severin.caspari[at]stark-kb.de
0151 230 427 80
Thüringen, Hessen, Niedersachsen, NRW
Dr. Niklas Heiland
niklas.heiland[at]stark-kb.de
0176 783 074 67
Häufige Fragen
Welche Arten von Konflikten werden bearbeitet?
Wir begleiten festgefahrene und emotionale aufgeladene Konflikte zu folgenden Themen:
- umstrittene Infrastrukturvorhaben wie Windkraft oder andere Bauprojekte
- gescheiterte und eskalierte Beteiligungsverfahren
- polarisierende Themen, die Konflikte vor Ort schüren (Ukraine und Nahost, Haltung zur AfD, Ost und West, Corona u.a.)
- Gemeinschafts- und Zugehörigkeitskonflikte (Zugezogenen vs. Alteingesessene, Flucht und Migration)
Wer kann eine Konfliktbearbeitung anfragen?
Für jede Konfliktbearbeitung suchen wir Fallgebende. Das können Personen aus den Regelstrukturen wie Politik und Verwaltung als auch zivilgesellschaftliche Vereine und Organisationen sein. Am Anfang jeder Zusammenarbeit steht eine kostenfreie individuelle Beratung.
Welche Kosten entstehen?
Es entstehen keine Kosten. Das Projekt wird finanziert durch das Bundesprogramm Demokratie Leben!
Auf welchen Methoden basiert der Ansatz?
Unsere Gesprächstechnik basiert auf dem „Loop of Common Sense“-Ansatz des Konflikttrainers Daniel Auf der Mauer, den wir für den Einsatz in Großgruppen weiterentwickelt haben. Außerdem inspirieren uns die Arbeiten von Arnold Mindell („Deep Democracy“) sowie das systemische Vorgehen in offenen Prozessen.
STARK – Konflikttransformation
Sicher Trotz Anspannung: Resilient durch Konfliktkompetenz